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Privatisierung des Gebäudemanagements für Schulen?
Die Behörden in der FHH haben schon seit Jahren Versuche zur Privatisierung unternommen, wie z.B. „AMC“. Es wurden auch schon jede Menge Gebäude der FHH verkauft und zurückgemietet. Zuletzt bei der Feuerwehr mit Personal. Bei allen Verkäufen gibt es Probleme zwischen Vermietern und Mietern und ein Vorteil für die FHH in finanzieller ist nicht bekannt. Der Rechnungshof hat Mängel bei diesen Geschäften festgestellt und warnt davor.
Wie uns bekannt wurde, hat im Sommer 2005 eine Arbeitsgruppe der Behörde verschiedene Varianten zur Privatisierung des Schulbaus sowie der Instandhaltung und des Betriebs der Schulgebäude prüfen soll – unter besonderer Berücksichtigung von Modellen einer so genannten „Öffentlich privaten Partnerschaft“ „ÖPP“ (Public-Private-Partnership – PPP). Seit Juli liegt dieser Bericht nun vor und die Kolleginnen und Kollegen der Bauabteilung erhielten Arbeitsaufträge, die offenbar die Ausgliederung des Gebäudemanagements im Bezirk Harburg vorbereiten sollen. Inzwischen ist auch klar das bei einer Privatisierung des Gebäudemanagements, die Hausmeister nicht mehr Beschäftigte der Behörde bleiben sollen. Damit werden frühere Zusagen von Herrn Schuster nach dem Adenauer Motto; „was interessiert mich mein Geschwätz von gestern“, für nichtig erklärt. Für die betroffenen Kolleg/innen in den Schulen und in der Behörde würde dies bedeuten, dass sie auf einen anderen Arbeitsplatz wechseln müssen, wenn sie nicht freiwillig in eine private Betriebsgesellschaft gehen wollen. Offensichtlich ist die Behördenleitung bemüht, keine Unruhe unter den Beschäftigten und in der Öffentlichkeit aufkommen zu lassen. Die Verunsicherung und Unruhe sind aber bereits da. Die Kolleginnen und Kollegen sind über die Geheimniskrämerei empört. Der Fachausschuss Schulhausmeister in ver.di lehnt im Interesse der Kollegen - aber auch aus fachlichen Gründen - die Privatisierung des Gebäudemanagements für Schulen nach wie vor ab. Wir werden nach der Personalversammlung am 24.11.2005 Position beziehen und das weitere Vorgehen, wenn erforderlich, mit euch absprechen.
Wir sind nicht im Jahre 2000 mit 1600 Beschäftigten an die BSJB gegangen und dann 5 Jahre später an ein Unternehmen „verramscht“ zu werden. Wir wollen im öffentlichen Dienst, bei der BBS als Schulhausmeister bleiben!
Wir müssen jetzt alle Register ziehen, wie die Einbindung der Schulleitungen, der Lehrer, der Elternräte, der Eltern, der Vereine und der Handwerksfirmen, die keine Aufträge mehr bekommen werden.
Jetzt heißt es „Farbe“ bekennen, macht auf der Personalversammlung Protest indem ihr eure Meinung zur Ausgliederung (denkt dabei an den LBK) sagt.
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